Erinnerung an das alte Neubrandenburg

Zwei Monate lag der Beitrag auf einem Nordkurier-Schreibtisch. Jetzt erhielt ich die Mail, dass er nicht veröffentlicht wird. Keine Erinnerung an den Theatergrafen Carl von Hahn, der auch in Neubrandenburg sein Unwesen trieb, wohl weil ich der Kollegein in kürzlich mitgeteilt habe, dass der Autor des Buches gerade versorben ist und der Beitrag jetzt wieder einen aktuellen Informationsnanlss hat.
150 Jahre Industriegeschichte am Pferdemarkt waren das Thema eines Vortragabends des Industrienetzwerkes Neubrandenburg, zu dem Kennzeichen NB als Referent eingeladen war. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte er die Familie Tiedt (im Bild deren Haus in der Palaisstraße Anfng des 20. Jahunderts) , die über Generationen zu den Industriepionieren der Stadt zählte.
Mit dem Eisenbahnanschluss, der Aufhebung des Zunftzwanges und der Separation der Feldmark in den 1860er Jahren schüttelte die Stadt ihr mittelalterliches Korsett ab. Sie veränderte sich. Auch in ihrem äußeren Erscheinungsbild.
Der Hinstorff-Verlag verdankt seine Erfolgsgeschichte unter anderem Fritz Reuter. Doch Carl Hinstorff war nicht der erste Verleger des Dichters, der in Neubrandenburg seine erfolgreichsten Jahre verlebte. Das war Carl Brünslow
Neubrandenburgs Bethanienberg verdankt seinen Namen dem Wirken einer Frau, der aus maßloser Frömmigkeit das Verständnis für den Wert des Geldes fehlte und die es nur brauchte, um es mit offener Hand zu geben
Der Besitzer des ersten Autos in Neubrandenburg, Kommerzienrat Max Tiedt, war ein guter Freund des Mecklenburg-Strelitzer Großherzogs Adolph Friedrich V. Als der 1904 den Thron bestieg, kaufte sich der größte Getreidehändler der knapp 11.0000 Einwohner zählenden Stadt das erste Automobil: einen Opel.